Physiotherapie

Zu Beginn wird eine ausführliche Anamnese durchgeführt.

Die Anamnese ist äusserst wichtig um bereits in dieser ersten Phase zu erkennen wie die Beschwerden entstanden sind und welchen weiteren Verlauf sie nahmen. 

Aktive und passive Bewegungseinschränkungen sowie Abweichungen von der Norm sind Indizien, wie der Körper versucht zu kompensieren.

Anamnese und kompensatorische Ausweichbewegungen zusammen betrachtet zeigen die betroffenen Strukturen, wie zum Beispiel Muskulatur, Kapselband- Apparat oder Gelenk.

 

Bei der Befunderhebung werden die einzelnen Strukturen nun genau untersucht und festgelegt wie das Therapiekonzept aussieht.

 

Handelt es sich um eine Instabilität eines Gelenkes, besteht die Möglichkeit durch Muskelaufbau im Rahmen der Physiotherapie und Medizinischen Trainingstherapie die Stabilität wieder zu verbessern.

 

Kommt es in einem Gelenk zu einer Bewegungseinschränkung, werden Mobilisationstechniken (Manuelle Therapie) eingesetzt.

Diese speziellen passiven Techniken verbessern die Bewegungseinschränkung. Zusätzlich wird in der neu gewonnenen Bewegungsamplitude mit stabilisierenden Übungen die Muskulatur aktiviert, so dass diese frühzeitig ihre gewohnte Funktion wieder übernehmen kann.

 

Ist die Muskulatur betroffen, werden mit einem Muskelfunktionstest ermittelt, welche Muskeln und in welchem Bereich diese betroffen sind. Häufig sind dies Sehnenansatzreizungen, die mit speziellen Weichteiltechniken (Orthopädische Medizin nach Cyriax) behandelt werden können.

Ist der Muskelbauch betroffen können tonussenkende Behandlungen effizient wirken.

 

Bei Verletzungen und Traumen kann der Kapselbandapparat eines Gelenkes in Mitleidenschaft geraten. Auch hier können physiotherapeutische Massnahmen eingesetzt werden, wie unter anderem Behandlungstechniken nach Cyriax und auch nach Dr. Alois Bürger.

 

Wirbelsäulenbeschwerden, ausgelöst durch eine oder mehrere Bandscheibenaffektionen, können ebenfalls konservativ mit Techniken aus der Manuellen Therapie behandelt werden. Die gilt auch bei Beschwerden an den Gelenken der Wirbelsäule.

 

Weitere Details finden Sie unter der Rubrik Krankheitsbilder.