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Helmut BauerAkademie

Der Weg zum Fachausweis

Medizinischer Masseur werden –in drei Stufen..

Der vom Bund anerkannte Beruf für alle, die mit den Händen behandeln wollen: Grundlagen, Berufsmasseur, Medizinischer Masseur, Praktikum, Berufsprüfung. Drei Jahre, stufenweise bezahlt, jederzeit mit der Möglichkeit auszusetzen.

«Medizinische Masseurin» und «Medizinischer Masseur» sind geschützte Titel. Man erwirbt sie nicht an einer Schule, sondern an der eidgenössischen Berufsprüfung der OdA MM – nach einer Ausbildung, einem Praktikum und mit einem Fallbericht aus der eigenen Arbeit. Wer den Fachausweis hat, arbeitet in Spitälern, Rehakliniken, Praxen und selbstständig, und rechnet über die Zusatzversicherungen der Krankenkassen ab.

Der Weg bei uns ist in drei Stufen geteilt, und das ist Absicht. Die Schulmedizinischen Grundlagen am Abend sind der Einstieg, ohne sich festzulegen. Der Berufsmasseur an zwei Wochentagen bringt die drei grossen Massagetechniken – und einen Abschluss, mit dem Sie schon arbeiten dürfen. Die dritte Stufe, der Medizinische Masseur, kommt an denselben zwei Tagen dazu: Bindegewebsmassage, Elektrotherapie, Hydro- und Balneotherapie, Komplexe Entstauungstherapie, Anatomie in vivo, Tape, Befunderhebung. Die übrige Woche behandeln Sie bereits.

Danach das Praktikum: sechs Monate in Vollzeit oder zwölf zu 50 Prozent, in einer Praxis oder Klinik. Es kostet nichts, und wir besuchen Sie dort einmal – Sie tragen einen Fall aus Ihrer Arbeit vor. Dann die Berufsprüfung im Oktober: schriftlich, praktisch als OSCE-Parcours, und das Fachgespräch zum Fallbericht. Unser Plan ist so gerechnet, dass Praktikum und Prüfungstermin zusammenpassen – für den Start im November 2026 heisst das Prüfung im Oktober 2029.

Der Weg im Kalender – Start November 2026

  1. 1 · Nov 2026 – Mär 2027

    Schulmedizinische Grundlagen, Mo/Mi abends

  2. 2 · Apr 2027 – Mär 2028

    Therapeut 33, Mo/Di – danach arbeiten Sie

  3. 3 · Apr 2028 – Feb 2029

    Medizinischer Masseur, Mo/Di

  4. 4 · Mär – Aug 2029

    Praktikum in Vollzeit, Fallbericht

  5. 5 · Oktober 2029

    Eidgenössische Berufsprüfung

Sie können Berufsmasseurin bleiben, aussetzen oder später weitergehen – der nächste Medizinische Masseur beginnt alle rund zwanzig Monate. Die Termine bis 2033 stehen auf den Ausbildungswegen.

Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden

Wie lange dauert die Ausbildung zum Medizinischen Masseur?
Rund drei Jahre bis zur Berufsprüfung: ein Semester Grundlagen, zwei Semester Berufsmasseur, zwei Semester Medizinischer Masseur, dann sechs Monate Praktikum in Vollzeit oder zwölf Monate zu 50 Prozent. Wer im November 2026 beginnt, kann im Oktober 2029 an die eidgenössische Prüfung.
Was kostet die Ausbildung?
CHF 30'150 für den ganzen Weg über drei Stufen, Fachbücher als E-Book inbegriffen. Sie zahlen stufenweise – Grundlagen, Berufsmasseur, Medizinischer Masseur – und jede Stufe wird an die nächste angerechnet. Das Praktikum kostet nichts; die Prüfungsgebühr der OdA MM kommt dazu.
Wer wird zur eidgenössischen Berufsprüfung zugelassen?
Wer einen Abschluss auf Sekundarstufe II hat – Berufslehre, Matura oder Gleichwertiges –, ein Jahr Berufspraxis, die acht Modulabschlüsse inklusive Praktikum und einen sauberen Strafregisterauszug. Über die Zulassung entscheidet die OdA MM, nicht die Akademie.
Was wird an der Berufsprüfung geprüft?
Drei Teile: schriftlich, ein praktischer OSCE-Parcours mit mindestens fünf Posten über die Methoden des Medizinischen Masseurs und die Befunderhebung, und ein Fachgespräch zum eigenen Fallbericht. Die Prüfung findet jedes Jahr im Oktober statt; wir bieten im August Vorbereitungstage an.
Kann ich während der Ausbildung schon arbeiten?
Ja – nach dem Berufsmasseur, also nach der zweiten Stufe. Der Unterricht zum Medizinischen Masseur findet an zwei Tagen pro Woche statt; die übrigen Tage behandeln Sie bereits. Das ist nicht nur finanziell sinnvoll: Sie bringen echte Fälle in den Unterricht.
Was darf der Medizinische Masseur, was der Berufsmasseur nicht darf?
Elektrotherapie – und er trägt einen geschützten, vom Bund anerkannten Titel, der bei Kliniken, Rehazentren und Krankenkassen die Referenz ist. Die Techniken – Bindegewebsmassage, Hydro- und Balneotherapie, Entstauungstherapie – lernt man in der dritten Stufe.